Langstroth-Arbeitsgruppe Berlin

- Diese beiden Langstroth-Rähmchen sind "internationaler Standard der Weltimkerei". Das große Rähmchen (Länge 448 x Höhe 232) ist das eigentliche "Brutraum-Rähmchen". Das kleinere Rähmchen (448 x 159) wird meist als "Honigraum-Rähmchen" bezeichnet oder eingesetzt. Die Oberträger sind 482 mm lang und in der Mitte 19 mm dick! Beide, kombiniert mit einem präzise gebauten Langstroth-Bienenstock (s. Heinz Lorenz "Bauanleitung für das Langstroth-Magazin"), sind - einschließlich unserer Bienen! - die wesentlichen Komponenten einer ziemlich perfekt arbeitenden "Honig-Fabrik". - Foto: Josef Meinhardt / Berlin - 2009
Die "Langstroth-AG Berlin" ist eine Arbeitsgruppe von Imkern aus Berlin, die mit dem "internationalen Standard" - LANGSTROTH-MAGAZIN - imkern. Wir sind natürlich Imker wie alle anderen auch, unterscheiden uns aber noch geringfügig von der sonstigen Imkerschaft in Deutschland dadurch, dass wir nicht mit den in Nord-Deutschland meist üblichen Deutsch-Normal-Maß-Rähmchen (DNM) oder den überwiegend in Süd-Deutschland verwendeten ZANDER-Rähmchen arbeiten.
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Im übrigen Teil der Welt bzw. der Imkerei sind im Prinzip nur zwei Rähmchen-Maße bekannt und damit "Standard", nämlich LANGSTROTH und DADANT. Deshalb hat sich im Jahre 1978 in Deutschland eine "Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Langstroth-Magazin-Imker e.V." gegründet, mit dem Ziel, auch der Deutschen Imkerschaft die Vorzüge des weltweit bewährten (dehalb auch tausendfach mehr erprobten) LANGSTROTH-MAGAZINs zugänglich zu machen. In dieser Bewegung hervorgetan hat sich Heinz Lorenz, der erste Vorsitzende der eben genannten AG Langstroth-Magazin-Imker. Er verfasste ein Buch "Bauanleitung für das Langstroth-Magazin"(1990) und machte die Fertigung dieser "Magazine" populär. Inzwischen wurden viele hundet dieser Langstroth-Magazine (andere Bezeichungen sind "Beuten", allgemein verständlich ist allerdings nur die Bezeichnung "Bienenstock") in Deutschland gebaut. Logischerweise ist der "Selbstbau" von Bienenstöcken zurückgegangen, weil es inzwischen mehre Firmen gibt, die diese Langstroth-Magazine meist billiger und besser herstellen, als es ein einzelner Imker im Normalfall selbst bewerkstelligen könnte.
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Auch in der Region Berlin / Brandenburg gibt es nach und nach immer mehr Imker, die die Vorzüge des Langstroth-Magazin nutzen: es ist biologisch besser begründet (der "Bee Space" wird exakt eingehalten, es ist genug Platz für Brut und das ganze Bienenvolk, der Raum kann erweitert oder verkleinert werden), es ist einfach zu handhaben (Handling), zuverlässig, und kostengünstig herzustellen (da falzlos), ... !
In ihren Imkervereinen sind Langstroth-Imker zur Zeit noch weitgehend isoliert, weil das Festhalten an traditionell üblichen Maßen (bei uns meinst DNM, gelegentlich ZANDER) "Standard" ist und die Offenheit für "eine globale Ausrichtung der Imkerei" fehlt. Aber wir sind begeistert und machen weiter!
Obwohl es in der Deutschen Imkerei allgemein üblich, immer wieder Extra-Vereine zu gründen, um eigene Interessen durchzusetzen, wollen wir uns ganz bewusst nur innerhalb des D.I.B. als "Arbeitsgruppe im Imkerverband Berlin" organisieren, engagieren und etablieren - ein Zeichen gegen weitere Zersplitterung. In unserer "Langstroth-Arbeitsgruppe-Berlin" gibt es keine Extra-Beiträge. Wer bei uns mitmacht, ist ja bereits Mitglied in einem Mitgliedsverein des D.I.B. und zahlt dort seine Beiträge!
Deshalb ist es nicht nur erfreulich, sondern auch sehr weitsichtig, dass Jürgen Hans, der 1. Vorsitzenden des Imkerverbandes Berlin, auf der Vertreterversammlung vom 13. November 2009 die Anerkennung unser "Langstroth-AG Berlin" als "Arbeitsgruppe des Imkerverbandes Berlin" und die Einrichtung eines Menüs auf der Imkerverbands-Webseite vorgeschlagen hat und dies genehmigt worden ist.
Vielen Dank, wir werden uns revanchieren!
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Ansprechpartner für die "Langstroth-AG Berlin"
Josef Meinhardt, IV Spandau - Tel. 030 - 782 66 67
Email: josef.meinhardt(at)berlin.de - Betreff: Langstroth-AG Berlin
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Josef Meinhardt / Berlin - 2010.01.24
Langstroth-AG Berlin / Brandenburg
Im März 2008 trafen sich mehrere Imker aus Berlin und Brandenburg in Berlin/Friedenau und gründenten eine gemeinsame "Langstroth-AG Berlin/Brandenburg". Ziele sind eine gute Zusammenarbeit, Informations-Austausch und gegenseitige Unterstützung bei der Verbreitung des Imkerns mit dem Langstroth-Magazin in unserer Region.
Ansprechpartner für die "Langstroth-AG Brandenburg":*
Lutz Bergmann, IV Eberswalde - Tel. - 033 34 - 25 90 581
Email: lutzbergmann(at)arcor.de - Betreff: Langstroth-AG Brandenburg
* oder:
Dr. Joachim-Hans Bergmann, IV Eberswalde - Tel./Fax: 033 34 - 22 088
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Josef Meinhardt / Berlin - 2010.02.23
AG Magazin-Imker e.V.
Die eigentliche und erste Arbeitsgruppe von Langstroth-Imkern war die 1978 gegründete "Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Langstroth-Magazin-Imker e.V." Sie hat sich dann aber - nachdem Heinz Lorenz den Vorsitz dieser AG abgegeben hatte, von ihrem ursprünglichen Ziel - ein einheitliches Rähmchen-Maß "LANGSTROTH" in Deutschland einzuführen, etwas entfernt und propagiert ein sogen. "Kompatibles System", das das Imkern mit dem ZANDER-Magazin sowie mit einer modifizierten DADANT-Zarge zulässt. Dennoch kann man die AG Magazin-Imker e.V. noch immer als die größte LANGSTROTH-Arbeitsgruppe Deutschlands bezeichnen.
Mehr Infos findet ihr unter: www.magazinimker.de
Wer das "Imkern mit dem Langstroth-Magazin" in Deutschland noch mehr unterstützen will, kann/sollte Mitglied der AG Magazin-Imker e.V. werden. Mit einem sehr geringen, fast symbolischen, Mitgliedsbeitrag kann man bereits so eine ziemlich große Wirkung erzielen.
... und der Anteil der Langstroth-Imker wird dann auch dort größer!
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Josef Meinhardt / Berlin - 2009.12.23
Langstroth-Arbeitsgruppe(n) / Deutschland / Österreich / Schweiz
siehe vorerst:
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Josef Meinhardt / Berlin - 2010.03.06
